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Format 42 cm breit, 62 cm hoch Blattanzahl 12 Monatsblätter und Titelblatt Bonus plus 4 zusätzlichen Blättern mit Geschichten und weiteren Bildern Farbe farbig Kalendarium für 2019 in deutscher Sprache mit bundes- deutschen und hessischen Feiertagen Verarbeitung 200g-Papier, matt gestrichen Wire-O-Bindung in weiss mit festem, weissem Rückwand-Karton, einzeln verpackt Preis 30,00 € inkl. MwSt Verkaufsstellen bei den “6-Richtigen”, dem Zusammen- schluss inhabergeführter Buchhandlungen in Wiesbaden. Sowie in der Goldgasse und in Bierstadt und Niedernhausen.
Die Wirtschaftsgeschichte Wiesbadens in historischer Reklame. Jeder Monat ein Bild. Jedes Bild eine Geschichte.
Kommen Sie gut ins Neue Jahr!
Was hat Wiesbaden so bekannt gemacht? Welches Bild hatte die Welt von Wiesbaden. Unwillkürlich fällt zunächst das Wort „Weltkurstadt“. Zu Recht aber auch zu wenig. Begriffe wie „Albert Slag“ oder „Dyckerhoff weiss“ waren weltweit Synonyme für Erfindungen aus Biebrich und Amöneburg. Schauen Sie auf das ESWE-Streckennetz lesen Sie viele Haltestellen-Namen, die die Wirtschaft in den Rhein-Orten (und damit letztendlich in Wiesbaden) entscheidend geprägt haben: Kalle, Albert, Glyco, Ruthof, Dyckerhoff. Dazu gesellen sich Henkell, Dallmann, Wirgin, Adox, CTW-Uhren und auch der Fagott-Bauer Heckel. Den ältesten Musikverlag der Welt Breitkopf&härtel hat der Zweite Weltkrieg nach Wiesbaden verschlagen - und er ist hier geblieben. Wir lernen das Unternehmen kennen, dass unseren Arbeitsalltag entscheidend mit-gestaltet. Und natürlich dürfen Hepa-Kaffe und die berühmten Ananastörtchen von Kunder nicht fehlen. All diesen Namen begegnen Sie in historischer Reklame. Da werden Erinnerungen aus dem Arbeitsalltag und aus Kindheitstagen wach! Und zu jedem Bild gibt es einen Abriss der Firmengeschichte.
Bildernachweise: Die Urheberrechte für Bildmaterial, Wort/Bildmarke der einzenen Monate und in den Begleittexteln iegen bei: Titel - Stadtarchiv Wiesbaden I Januar - Breitkopf&Härtel KG I Februar Holtz Office Support GmbH I März - Wilhelm Heckel GmbH I April - Federal Mogul Wiesbaden GmbH I Mai - Ruthof - Museum Castellum”-Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel e.V. - Dyckerhoff (Monatstitel) und Fahrkarte - Stadtarchiv Wiesbaden I Juni - Monatstitel-Christina Baum, Logo-Wikipedia I Juli - Wirgin:Logo- Wikipedia, Abbildungen-Stadtarchiv Wiesbaden - Adox: Logo-Wikipedia, Abbildung-Stadtarchiv Wiesbaden - Wagner: Logo-Wikipedia, Abbildung, Fotos-Stadtarchiv Wiesbaden I August - Hepa GmbH I September - Fritz Kunder GmbH I Oktober - Henkell & Co. Sektkellerei KG I November Christina Baum (Monatstitel), Logo und Bilder im Text-Dallmann & Co Fabrik pharm. Präparate GmbH I Dezember - Monatstitel-Stadtarchiv Wiesbaden, Logo (Text)-Wikipedia
Kalender Wiesbaden 2019-Wirtschaftsgeschichte  Wiesbaden-Kalender2019-Wirtschaftsgeschichte Wiesbaden-Kalender2019 Wiesbaden-Kalender2019 Kalender-Wiesbaden-2019-Glyco Wiesbaden-Kalender2019-Hepa Wiesbaden-Kalender2019 Wiesbaden-Kalender2019-Historische Reklame Wiesbaden-Kalender2019 Wiesbaden-Kalender-2019-Heckel-Fagott Wiesbaden-Kalender 2019-Dallmann Kalender-Wiesbaden 2019-Henkell Wiesbaden-Kalender-2019-Kunder Wiesbaden-Kalender-2019 Wiesbaden-Kalender 2019-Breitkopf Wiesbaden-Kalender2019-Wirtschaftsgeschichte
Januar: Breitkopf&Härtel - Der älteste Musikverlag der Welt ...ja, der sitzt in Wiesbaden und ist ein Kulturgut im Sinne der Haager Konvention. Gegründet wurde er am 27. Januar 1719 von Christoph Bernhard Breitkopf, 1732 erwarb Breitkopf als Verlagssitz den baufälligen Gasthof ”Goldener Bär” in Leipzig, der Bär des Gasthofschildes ziert noch heute das Firmensignet. 1798 trat Gottfried Christoph Härtel als Sozius in den Verlag ein. Die Geschichte von Breitkopf&Härtel ist zugleich das Brennglas für 300 Jahre europäische Musikgeschichte. Von J.S. Bach, Haydn, Telemann über Mendelssohn Bartholdy, Schumann, Brahms, Chopin, Wagner bis hin zu Sibelius - alle gingen sie in dem Goldenen Bären (Bild unten links-zu sehen auf der Kalenderseite) und ab 1854 dem Neubau im Graphischen Viertel Leipzigs (2. Bild unten von links) ein und aus. Zwischen den beiden Weltkriegen beschäftigte der Verlag rd. 1.000 Mitarbeiter und unterhielt Büros in Brüssel, London sowie New York (Bild links). Mit Volksausgaben, Gesamtausgaben und Standard-Bibliotheken, die auch heute noch verlegt werden, setzte er weltweit Referenzen. Wie kam Breitkopf&Härtel nach Wiesbaden? Am 24.April 1945 wurde Leipzig von der U.S. Army besetzt. Doch war nach der Konferenz in Jalta klar, dass Leipzig Teil der sowjetischen Besatzungszone werden würde. Halten wir uns vor Augen, dass in Leipzig vor Ausbruch des 2. Weltkrieges rd. 300 Verlage ansässig waren. Durch Bombenangriffe wurde das Verlegerviertel und damit die Produktionsstätten nahezu vernichtet. Die Amerikanern hatten eine Liste parat, auf welcher die Verlage verzeichnet waren, die sich nicht vom Nationalsozialismus hatten vereinnahmen lassen. Brockhaus, G. Thieme, dem Inselverlag und der Dieterich´schen Verlagsbuchhandlung boten die Amerikaner also an, sehr kurzfristig ihre Zelte in Leipzig abzubrechen und in Wiesbaden neu anzufangen, Breitkopf&Härtel konnte eine Woche später mit dem damaligen Gesellschafter Hellmuth von Hase folgen. Mit im LKW saß u.a. seine Tochter Lieselotte, spätere Sievers, eine Nachfahrin G.C. Härtels und bis 2016 in der Geschäftsführung. Die Verlage wurden im heutigen Pariser Hof und im Verlagshaus in der Langgasse untergebracht. Auf den beiden Bildern unten rechts sehen wir die Spiegelgasse Nr. 9 und zwei “Breitkopf-Damen”, umgeben von unzähligen Noten - und der geblümten Tapete des ehemaligen Hotels. Geblieben ist “nur” Breitkopf&Härtel. Andere Verlage zogen weiter oder wurden fusioniert. Breitkopf&Härtel-Leipzig wurde enteignet und als VEB Breitkopf&Härtel weitergeführt. Der Kontakt zwischen den beiden Standorten riss jedoch nie ab. 1991 konnte die Rückübertragung erwirkt werden. 2015 überantwortete Sievers dem Leipziger Nick Pfefferkorn die Geschäfte. Neben dem Wiesbadener Firmensitz in der Walkmühlstraße gibt es seit 2017 auch wieder ein Büro in Leipzig. So schließt sich der Kreis. Mit Sebastian Mohr ist ein Nachfahre Härtels gegenwärtig in der Geschäftsführung vertreten. Und heute? Breitkopf&Härtel lebt 300 Jahre Musikgeschichte - und belebt diesen Schatz immer wieder neu (Breitkopf Urtext). Zugleich kümmert man sich um den Nachwuchs mit Breitkopf Pädagogik. Und schreibt weiter Musikgeschichte mit dem verlegen moderner und zeitgenössischer Komponisten. Sollten irgendwann einmal Außerirdische das Musikgeschehen des Planeten Erde erkunden, werden sie auf Breitkopf&Härtel stoßen. Sie haben das Gründungsdatum registriert? Breitkopf&Härtel schmückt den Januar wegen seines 300-jährigen Jubiläums am 27. Januar. Also, trinken Sie ein Glas auf den Verlag, spielen Sie Ihr Lieblingsmusikstück (alles geht!) zu seinen Ehren oder kommen Sie einfach am 26.Januar 2019 ins Kurhaus und feiern Sie mit. Informationen zur Veranstaltung und Kartenverkauf: Tourist-Information Wiesbaden
Wiesbaden-kalender 2019-Wirtschaftsgeschichte
Mai: Schiffe der Ruthof-Werft: auf Flüssen der Welt zuhause. Der zweite Haltepunkt in unserem Liniennetz - immer am Rhein entlang bis nach Kastel - oder weiter bis nach Kostheim. Denn dort wurde Christof Ruthof geboren, bevor der 1872 nach seiner Lehre als Schiffsbauer in Mainz seine eigene Werft in Kastel gründete. Zunächst baute man Holzschiffe, 1884 ging mit der “Lorelei II”, einer Fähre zwischen St. Goar und St. Goarshausen, das erste Stahlschiff vom Stapel. Mit Erweiterungen 1878 und 1895 trug man dem Fortschritt Rechnung und baute eine Maschinenfabrik (rechts oben im Bild-i(zu sehen auf der Kalenderseite), die eigene Kolbendampfmaschinen für Schrauben- und Radantrieb produzierte. 1895 fertigte man das erste Dampfschiff für die Reederei Stachelhaus & Buchloh, Duisburg. 1982 erhielt Ruthof einen Großauftrag aus Serbien und Ungarn (gesamt 22 Schleppschiffe), was eine Werftanlage in Regensburg an der Donau erforderlich machte, die 1916 sogar noch erweitert wurde, auch, weil die Schifffahrtsgesellschaft Bayerischer Lloyd die ersten motorisierten Tankschiffe der europäischen Binnenschifffahrt in Auftrag gab. 1920 beschäftige Ruthof 800 Mitarbeiter und hatte 60 Schiffe vom Stapel gelassen. Zu diesem Zeitpunkt übernahm Josef Ruthof, ebenfalls Schiffbaumeister, die Leitung der Werft. 1929 konnte das Schiff Nummer 1.000 fertiggestellt werden. Halten wir hier kurz inne: 1.000 Schiffe in in 57 Jahren. Das sind 17,24 Schiffe pro Jahr. Unglaublich, oder? Ruthof´s mussten eine gute Mannschaft gehabt haben, denn die Aufträge wollen ja herangezogen werden, wobei der gute Leumund Ruthofs die Sache sicherlich erleichterte. Doch der kommt ja auch nicht von ungefähr. Die einzelnen Modelle und bahnbrechenden Neuheiten aufzuzählen, würde zu weit führen. Kurz gesagt, die Ruthof-Schiffe fuhren auf dem Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer bis zur Krim, einige waren hochseetauglich für Nordsee-Küstengewässer, sie verkehrten auf nahezu allen mittel- und osteuropäischen Flüssen und Binnengewässern und auf dem Nil, die ungarische Regierung bekam eine Staatsjacht, Schifffahrtsgesellschaften bestellten en block 20-30 Schiffe. Das ging auch nach dem zweiten Weltkrieg weiter. Aus Wrackteilen baute Ruthof 1953 die “Goethe”, 1955 zwei Schubschlepper für den Inlandverkehr in Burma (seit 1989 Myamar), 1960 das erste Rhein-Kreuzfahrt-Schiff für die “KD”, 1962 das Nil-Kreuzfahrtschiff “Osrirs”. Der allgemeine Niedergang der deutschen Schifffahrtsindustrie machte aber auch vor Ruthof trotz aller Kontakte und Kooperations-Versuche nicht Halt. Mit der Fertigstellung zweier Boote für Ghana ging 1975 das letzte Schiff in Ruthof-Werft vom Stapel. Bis 1965 blieb Ruthof ein Familienunternehmen. Auf Josef Ruthof folgte sein Neffe Adolf Hummel, der bis 1961 in der Geschäftsleitung war. Ab 1948 waren zeitweise bis zu zehn Familienmitglieder in die nun entstandene GmbH involviert. ...und, wenn Sie einmal nach Mannheim kommen: dort liegt die “Mainz” aus dem Jahre 1929 als Museumsschiff “DS Mannheim”, ein Seitenraddampfer. Aber einfacher und mindestens! so spannend anzuschauen ist das Museum Castellum/Heimatmuseum Kastel in der Reduit, wo auch die Fahne des Monatsbildes hängt.
Titel und Dezember: Kein Haus, kein Haushalt ohne Kalle - und Biebrich auch nicht. Die letzte Station im Liniennetzplan aus dem April: Die “Chemische Werke Kalle & Co”, später “Kalle & Co AG” - gegründet 1863. Kochen wir heute Marmelade, füllen wir die bunten Fruchtschätze in Twist-Off-Gläser. Aber erinnern Sie sich noch an die Abdeckung, die Ihre Mutter/Großmutter verwendet hat? Durchsichtige schimmernde Blätter wurden für die Glasöffnung zurechtgeschnitten, manchmal noch in Alkohol getunkt, sorgsam über den Deckelrand gelegt und mit einen Gummi fixiert. Und das hielt bis die Gläser einzeln freigegeben wurden. Man konnte jedes Glas verwenden und dies war günstiger als viele Weck-Gläser zu nutzen; diese wurden für höheren Aufgaben vorgehalten. Diese “Wunder- Folie” war aber empfindlich gegen Wasserdampf, weshalb man die Marmelade erst abkühlen lies. Noch heute trennen sich Marmeladekocher in zwei Lager: gleich verschließen oder erst kalt werden lassen. Das könnte die Ursache sein. Der Name dieser geheimnisvollen Folie ist Cellophan ”: eigentlich der Marken-Name von Kalle, wurde er rasch ein Synonym für transparente Schutzhüllen. Damit wären wir beim ersten Produkt aus dem Hause Kalle, das Menschen seit Mitte der 1920er im Haushalt und Handwerk begleitet hat. “Cellophan” und “Plastik” sind im Übrigen zwei völlig unterschiedliche Produkte: Das Erstere wird aus nachwachsenden Rohstoffen (Holz und Cellulose), Plastik aus fossilen Rohstoffen hergestellt. Machen Sie den “Knister-Test”: Cellophan-Folie knistert, wenn man sie zusammenschiebt. Hochwertige Erzeugnisse wie z.B.
Pralinen werden in Cellophan verpackt, auch Geschenkfolie ist aus Cellophan. 1928 entwickelte sich daraus die Wursthülle “Nalo” , dass ist diese transparente, nahtlose Schutzhaut, die eine (ganze) Wurst umschließt. Ebenfalls auf Cellulose-Basis entwickelte Kalle das Schwammtuch “Wettex” . Dies sind die beiden Produkte, die auch heute noch als Marktführer weltweit von der “Kalle GmbH” produziert und verkauft werden. Kommen wir zum Glutolin-Männchen auf dem Titel: Ab dem Jahre 1925 begann Kalle mit der Produktion von Leim und Kleister. Weitere Namen sind Glutofix sowie das Cellophan-Klebeband oder das Nadir-Klebeband ”, schon mit diesem Abroller/Abreisser, den wir heute Alle kennen. 1923 entwickelte man Lichtpauspapiere für Foto und Film. Ach ja, ab 1885 war Kalle auch in die Produktion von synthetischen Pharmazeutika eingestiegen. Hier ist Bioferrin ”, ein Mittel gegen Blutarmut - unter diesem Namen auch heute noch (bei anderen Anbietern) erhältlich -, zu nennen. Auch Jodol zur Desinfektion oder Antifebrin ”, ein fiebersenkendes Mittel, waren in der deutschen Hausapotheke zu finden. Diese breite Produktpalette half Kalle in all den Zeiten als Unternehmen zu überleben. Begonnen hatte es 1863 eigentlich mit der Produktion von Farben - und drei Mitarbeitern. 1925 wurde die Farbenentwicklung- und produktion in die (Farbwerke) Höchst AG “ausgegründet. Durch den “Cellulose-Zweig” konnte Kalle eigenständig und weiter erfolgreich sein. Von 1952-1972 wieder vereint, ging Kalle 1972 - mit rd. 8000 Mitarbeitern! - endgültig an die “(Farbwerke) Höchst AG” über, die die Fusion mit den benachbarten “Chem. Werke Albert” sowie den Personalabbau veranlasst hat. Die Zweige der Wursthülle “Nalo” und “Cellulose” wurden getrennt veräußert. Auf dem ehemaligen Firmengelände befindet sich nun der “Kalle-Albert-Industriepark”. Familienmitglieder von Kalle waren in Wiesbaden respektive Biebrich gesellschaftlich, politisch, demokratisch und sozial engagierte Bürger - und gute Unternehmer. Paul Wilhelm Kalle (+1838, †1919), Gründer der “Chem. Werke Kalle”, war der Chemiker und Erfinder. Um 1900 besaß Kalle 98 Patente, 160 Warenzeichen, exportierte 90% seiner Waren ins Ausland, was sich in eigenen Verkaufshäusern in New York, Moskau oder Warschau manifestierte, und beschäftigte rd. 1300 Arbeiter und Angestellte. P. Kalle war zudem in der Stadt- und Landespolitik tätig. Sein Bruder Friedrich Kalle (*1871, 1915), der kaufmännische Leiter der Werke, legte u.a. den Grundstein für eine Betriebskrankenkasse (1884), richtete eine eigene “Sparkasse” für die Beschäftigten ein und führte Arbeitnehmerrechte in Bezug auf Mitsprache und Mitwirkung bei betrieblichen Angelegenheiten ein. Er übernahm verschiedene Funktionen in Politik und Verbänden und setzte dort sein soziales und arbeitsrechtliches Wirken fort. Volksbildung war für ihn der Schlüssel zur Lösung der “socialen Frage”, in Wiesbaden initiierte er u.a. die Schul-Gesundheitsversorgung, ein Modell, das heute noch Anwendung findet. Wilhelm Jakob Ferdinand Kalle (+1870, †1954) wirkte nach der Übernahmen durch IG Farben innerhalb dieses Konzerns für Kalle weiter. Auch er engagierte sich für die Stadtpolitik, was damals noch “Biebrich-Politik” war, denn Biebrich war eine eigene Stadt und kam erst 1926 zu Wiesbaden. Man hat den Eindruck, dass eine exponierte unternehmerische Position und “Global-Player-Dasein” mit persönlichem, gesellschaftlichem, demokratischem und sozialem Engagement und Sinn für das Gemeinwesen miteinander vereinbar sind. Präsent sind Firma und Familie sicherlich auch wegen des Kalle-Freibades zwischen Biebrich und Schierstein, das 1970 eröffnet und dessen Bau mit einer Spende der Firma Kalle GmbH unterstützt wurde. Bei all der Verbundenheit zu Biebrich, Wiesbaden und Nassau hätte das den drei Kalle-Herren und deren Frauen sicherlich gefallen. Der Ruf von Kalle hallt nach: Kalle-Arbeiter waren stolz, Kalle-Arbeiter zu sein; es gab Biebricher Familien, in welchen von jeder Generation mindestens ein Familienmitglied bei Kalle gearbeitet hat. Die stückweise Auflösung dieser Firma war ein Ende der Biebricher Arbeiter- und Industriekultur.
Die Erwähnung in der VorOrt-Zeitung am 20.10.2018: Wir freuen uns!
Die Erwähnung im Wiesbadener Kurier am14.12.2018: Wir freuen uns!
Die Erwähnung im IHK-Magazin aus der Landeshauptstadt für Wiesbaden I Rheingau-Taunus I Hochheim„Hessische Wirtschaft“ Ausgabe Oktober/November 2018 Wir freuen uns!
Übersicht
Die Wirtschaftsgeschichte Wiesbadens in historischer Reklame. Jeder Monat ein Bild. Jedes Bild eine Geschichte.
Format 42 cm breit, 62 cm hoch Blattanzahl 12 Monatsblätter und Titelblatt Bonus plus 4 zusätzlichen Blättern mit Geschichten und weiteren Bildern Farbe farbig Kalendarium für 2019 in deutscher Sprache mit bundesdeutschen und hessischen Feiertagen Verarbeitung 200g-Papier, matt gestrichen Wire-O-Bindung in weiss mit festem, weissem Rückwand-Karton einzeln verpackt Preis 30,00 € inkl. MwSt Verkaufsstellen bei den “6-Richtigen”, dem Zusammenschluss inhaber- geführter Buchhandlungen in Wiesbaden. Sowie in der Goldgasse , in Bierstadt und Niedernhausen.
Was hat Wiesbaden so bekannt gemacht? Welches Bild hatte die Welt von Wiesbaden. Unwillkürlich fällt zunächst das Wort „Weltkurstadt“. Zu Recht aber auch zu wenig. Begriffe wie „Albert Slag“ oder „Dyckerhoff weiss“ waren weltweit Synonyme für Erfindungen aus Biebrich und Amöneburg. Schauen Sie auf das ESWE-Streckennetz lesen Sie viele Haltestellen- Namen, die die Wirtschaft in den Rhein-Orten (und damit letztendlich in Wiesbaden) entscheidend geprägt haben: Kalle, Albert, Glyco, Ruthof, Dyckerhoff. Dazu gesellen sich Henkell, Dallmann, Wirgin, Adox, CTW-Uhren und auch der Fagott-Bauer Heckel. Den ältesten Musikverlag der Welt Breitkopf&härtel hat der Zweite Weltkrieg nach Wiesbaden verschlagen - und er ist hier geblieben. Wir lernen das Unternehmen kennen, dass unseren Arbeitsalltag entscheidend mit-gestaltet. Und natürlich dürfen Hepa-Kaffe und die berühmten Ananastörtchen von Kunder nicht fehlen. All diesen Namen begegnen Sie in historischer Reklame. Da werden Erinnerungen aus dem Arbeitsalltag und aus Kindheitstagen wach! Und zu jedem Bild gibt es einen Abriss der Firmengeschichte.
Kalender Wiesbaden 2019 Kalender-Wiesbaden-2019-Heckel Fagott Kalender Wiesbaden 2019 Wiesbaden-Kalender 2019-Breitkopf wiesbaden-kalender 2019 Wiesbaden-Kalender2019-Wirtschaftsgeschichte Kalender-Wiesbaden-2019-Wirtschaftsgeschichte Wiesbaden-Kalender 2019-Glyco Wiesbaden-Kalender2019-Historische Reklame Wirtschaftsgeschichte Wiesbaden-Kalender2019 Historische Reklame- Wiesbaden-Kalender2019 Kalender-Wiesbaden-2019-Kunder Wiesbaden-Kalender2019-Wirtschaftsgeschichte Wiesbaden-Kalender2019-Hepa Wiesbaden-Kalender2019 Kalender 2019-Wiesbaden-Dallmann Wiesbaden-Kalender-2019-Henkell
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Bildernachweise: Die Urheberrechte für Bildmaterial, Wort/Bildmarke der einzenen Monate und in den Begleittexteln iegen bei: Titel - Stadtarchiv Wiesbaden I Januar - Breitkopf&Härtel KG I Februar Holtz Office Support GmbH I März - Wilhelm Heckel GmbH I April - Federal Mogul Wiesbaden GmbH I Mai - Ruthof - Museum Castellum”-Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel e.V. - Dyckerhoff (Monatstitel) und Fahrkarte - Stadtarchiv Wiesbaden I Juni - Monatstitel-Christina Baum, Logo-Wikipedia I Juli - Wirgin:Logo-Wikipedia, Abbildungen-Stadtarchiv Wiesbaden - Adox: Logo-Wikipedia, Abbildung-Stadtarchiv Wiesbaden - Wagner: Logo-Wikipedia, Abbildung, Fotos- Stadtarchiv Wiesbaden I August - Hepa GmbH I September - Fritz Kunder GmbH I Oktober - Henkell & Co. Sektkellerei KG I November Christina Baum (Monatstitel), Logo und Bilder im Text-Dallmann
Die Erwähnung in der VorOrt-Zeitung am 20.10.2018: Wir freuen uns!
Die Erwähnung im IHK-Magazin aus der Landeshauptstadt für Wiesbaden I Rheingau-Taunus I Hochheim „Hessische Wirtschaft“ Ausgabe Okt./Nov. 2018 Wir freuen uns!
Die Erwähnung im Wiesbadener Kurier am14.12.2018: Wir freuen uns!